23.06.2019
Bach – Württemberger Haus
Wetter: 18 Grad bewölkt, mittags Regen
16,5 km, 1717 Hm hoch, 592 Hm runter
Bach(1070) – Madau/Gasthof Hermine(1310) – Leiterjöchel(2526) – Württemberger Haus(2220)
09:00 Bach – Madau/Gasthof Hermine
11:00 Madau/Gasthof Hermine – Leiterjöchel
18:30 Leiterjöchel – Württemberger Haus
20:15 Württemberger Haus
Da für heute Gewitter angesagt war haben wir nach dem Frühstück verschiedenen Optionen beim morgendlichen Gassi gehen mit Bella abgewägt.
Um uns 7km auf Asphalt zu ersparen haben wir beim Wandertaxi (Bach – Madau) angerufen, ob diese auch einen Hund befördern. Ja tun sie, aber sie fahren bald um 8:30 Uhr ab. Leider haben wir das nicht mehr erwischt und das nächste Mal würde es erst um 14.30 fahren. Dazwischen fährt das Wandertaxi als reguläres Taxi ab 60€/ Fahrt. Das Geld war uns die 2 Stunden Zeitersparnis nicht Wert.
Rucksäcke geschultert, Zimmer gezahlt und 7 km Richtung Madau/ Gasthaus Hermine gewandert.
In Madau (Telefon Gasthaus Hermine 1€/1 Min.) konnten wir uns dann entscheiden ob wir zum Württemberger Haus, über die Memminger Hütte nach Zams oder zur Ansbacher Hütte laufen. Die Ansbacher Hütte konnten wir telefonisch nicht erreichen. Glücklicherweise haben wir Hüttenwirten Mirijam vom Württemberger Haus erreicht. Wir haben ihr unsere Bedenken zum wandern zu Ihrer Hütte geschildert. Mirijam hat uns gleich beruhigt, alle Wege sind freigegeben und es wird außer vielleicht etwas regen kein Gewitter aufziehen. Mit diesen Informationen sind wir bester Dinge zum Württemberger Haus los.
Der Anstieg durch die Wälder bis zum ersten Schneefeld war sehr angenehm. Dann hat es zu Regnen begonnen. Durch den starken Regen haben wir die nächsten Markierungen vom Weg nicht mehr gesehen und sind in die falsche Richtung gelaufen. Nach einer Stunde Markierungen auf einem falschen Weg suchen, haben wir umgedreht. Endlich auf halber Stecke vom Rückweg hat es aufgehört zu regnen, und wir haben auch die nächste Markierung wieder gefunden.
Auf dem richten Weg ging es in Serpentinen immer weiter und schon bald kam die Sonne passend für eine erholsame Pause raus.
Von der Sonne gestärkt, und mit trockener Kleidung, ging es einen steilen Anstieg durch atemberaubende Kulissen und Schneefelder zum Leiterjöchel. Oben am Leiterjöchel haben wir noch eine Pause eingelegt.
Für dieses Jöchel haben wir extra ein 6 Meter Kletterseil und noch andere diverse Kelttergegenstände für den Hund dabei gehabt. Aber unsere Bella hat dass, so grandios alleine gemeistert, dass man sie nur ab und zu am Geschirr etwas nach oben schieben musste. Oben auf nach dem Leiterjöchel wurden wir mit einem atemberaubendem Ausblick belohnt, da die Regenwolken verzogen waren. Berge und Schneefelder soweit das Auge reicht.
Einen Weg konnten wir nicht erkennen, da die Markierungen alle unter dem Schnee bedeckt waren. Daher sind wir grob nach GPS durch das steil abfallende Schneefeld nach unten gerutscht, bis wir wieder Markierungen gefunden haben.
Um 20 Uhr sind wir endlich im Württemberger Haus angekommen. Dort wussten auch schon alle von “den zwei Mädels mit Hund”, da wir allen Wanderern die uns überholt hatten sagten, sie sollen bitte bescheid geben dass wir noch kommen.
Mirijam hat uns zum Glück das Zimmer freigehalten, da wir mit Hund nur in einem 2 – er Zimmer übernachten dürfen. Normalerweise muss man für diesen „Luxus“ bis spätestens 15 Uhr auf der Hütte sein.
Bella hat ihr Futter mit einer extra großen Portion Rinderfett bekommen, zum trinken war sie zu müde, und sie ging sofort in Ihren Schlafsack, wo sie in Rekordzeit in den Tiefschlaf verfallen ist. Der Tag war für sie sehr fordernd, physisch und psychisch.

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