Schrecksee

16,5 km, 1171 Hm hoch/runter

09:30 Start Vilsalpsee (1165)

14:00 Schrecksee (1813)

17:00 Ziel Vilsalpsee (1165)

Schöne, beeindruckende, für uns mittelschwere Rundtour

Die ersten 2 km rechts am See entlang sind einfach und ebenmäßig. Nach dem Gasthof Vilsalpe geht es rechts einen schmalen Schotterweg entlang, der Aufstieg ist steil und sonnig. Nach 3,5 km kommt eine Weggabelung, hier muss man sich zum Schrecksee links halten. Als nächstes kommen wir nach insgesamt 6 km zur ersten Scharte, der hinteren Scharfwanne (1956). Dort befindet sich die deutsch/österreichische Ländergrenze. Von hier aus gehen wir links hinunter auf dem Jubiläumsweg zum Schrecksee. Es führen mehrere Wege zum Schrecksee bergab, das Panorama lädt hier definitiv zum pausieren ein. Weiter geht es wieder nach oben zur zweiten Scharte, zum Kirchdachsattel, über die Ländergrenze wieder hinweg. Von hier aus geht es auf der anderen Seite der Scharte immer Richtung Landsberger Hütte weiter. In Serpentienen absteigend führt der Weg zum Traualpenenstausee, und weiter zur obere Traualpe. Weiter absteigend geht es durch den Wald wieder zum Vilsalpsee. Wer möchte, kann davor noch zwei Gipfel mitnehmen. Die Steinkarspietze(2067) und die Rote Spitze (2130).

Naturschutzgebiet Vilsalpsee

Für Privatautos ist die Zufahrt nur morgens bis 10 Uhr und nachmittags ab 17 Uhr gestattet

Das 16 Quadratkilometer große Natur- und Vogelschutzgebiet bietet einen für Mitteleuropa äußerst seltenen Artenreichtum. Allein die Flora umfasst mehr als 700, zum Teil sehr seltene Pflanzen und viele der am Vilsalpsee heimischen Tiere wie Alpensalamander und Erdkröte sind anderswo längst vom Aussterben bedroht. Deshalb ist die Zufahrt zum Vilsalpsee zwischen 10 und 17 Uhr für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Eine Rückfahrt ist jeder Zeit möglich. Bitte beachten Sie, dass auf der gesamten Zufahrtsstraße zum Vilsalpsee absolutes Park- und Halteverbot gilt.

Große Krottenkopfrunde

Hermann von Barth Hütte

13.07.2018

07:30 Elbigenalp (1040)

10:00 Bernhardseck (1802)

15:00 Krottenkopfscharte (2350)

16:00 Hermannskarsee (2216)

17:30 Schafscharte (2320)

18:30 Hermann von Barth Hütte (2131)

In Elbigenalp starten wir am Wanderparkplatz und passieren nach 2,5 Std. die Bernhardseckhütte. Da wir hier nicht mit Hund übernachten dürfen laufen wir weiter Richtung Rothornspitze. Der Aufstieg der ersten 400 Höhenmeter ging sehr konstant, steil bergauf. Die Baumgrenze ist erreicht, kurz darauf fängt der felsige Teil der Tour an. Erst ab dem erreichen der Rothornspitze flacht der steile Anstieg etwas ab. Wir laufen südlich um die Rothornspitze herum, da der nördliche Weg zerfällt. Immer den Schildern entlang Richtung Krottenkopf/-scharte. Bis zur Scharte haben wir, mit Pause, 7,5 Std. benötigt. Von hier aus kann man noch schnell links hoch auf den Krottenkopf (Dauer ca. 30 Min). Da wir allerdings nur bis 19 Uhr eine warme Küche bei der Hermann von Barth Hütte erwarten können, entscheiden wir uns dagegen. Am wunderschönen Hermannskarsee entscheiden wir uns noch für eine Pause um das Panorama zu genießen. Zügig laufen wir weiter über die Scharfscharte zur Hermann von Barth Hütte. Der Weg ist recht konstant auf einer Ebene, kommt einem aber sehr lang vor.

14.07.2018

09:30 Hermann von Barth Hütte (2131)

13:00 Elbigenalp (1040)

Der Abstieg ist recht einfach und kurz. Über Serpentinen erreichen wir die Waldgrenze und laufen zum Schluss einen geteerten Weg nach Elbigenalp.

Hermann von Barth Hütte

Wir haben im Notlager mit Hund übernachtet, selbstverständlich hat der Hund nicht im/am Matratzelager schlafen dürfen, sondern im Vorraum.
Wir sind dankbar, dass es hier diese Möglichkeit gibt. Auf den meisten Hütten ist eine Hundeübernachtung nicht mehr gestattet, da sich viele Hundebesitzer nicht an die Regeln halten. Zum Leid aller vernünftigen Hundebesitzer.

Die Hütte ist zum Einkehren absolut empfehlenswert, tolle Küche, toller Schnaps und eine freundliche Bedienung in perfekt passend, rustikaler Berghüttenatmosphäre.

Packliste

14 Kilo sind schnell zusammen

Mensch

  • 2-3Funktionsshirts (Merionwolle!)
  • Ersatz-Wanderhose (Idealfall: Zip-off)
  • Halstuch – Kappe/Stirnband
  • Regenjacke
  • Softshelljacke
  • Unterwäsche / (Woll-)Socken
  • Handschuhe
  • Sonnenbrille
  • Trinkblase 2,5-3 Liter
  • Hausschuhe
  • Microfaserhandtuch
  • Hüttenschlafsack
  • Taschenmesser
  • Taschentücher
  • Wanderkarte
  • Kreuzworträtsel
  • Wanderstöcke
  • Plastiktüte für nasse Klamotten/Wäsche/Müll
  • Regenschirm
  • Zettel / Stift

Kulturbeutel

  • Zahnpasta /Zahnbürste
  • Shampoo /Seife
  • Rei in der Tube
  • Labello
  • Haargummi
  • Damenhygineartikel
  • Rasierer
  • Desinfektiongel
  • Blasenpflaster
  • Tape
  • Insektenschutz
  • Sonnencreme
  • Aspirin
  • Bepanten

Elektronik

  • Systemkamera
  • Ladekabel Kamera
  • Speicherkarten
  • ActionCam mit Gimbal
  • Solarzelle
  • Powerbank
  • USB Ladekabel

Hund

  • Regenjacke
  • Mantel
  • EU-Ausweis
  • Maulkorb
  • Rucksack -Ruffwaer Webmaster Pro
  • Trinkschüssel
  • Ball
  • Schleppleine 2 Meter
  • Schuhe / Socken
  • Verbandszeug für Schuhe
  • Essen für 8Tage waren bei uns ca. 3,5 Kg
    • (könnte man auch zu den Gasthäusern schicken)
  • Rinderfett 500g
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Leckerlies
  • Handttuch
  • Kotbeutel
  • Kletterseil 6Meter

E5 – Etappe 7

27.06.2019

Moos/Platt – Dorf Tirol

Wetter: 40 Grad sonnig

11,4 Km, 402 Hm hoch, 655 Hm runter

Platt(1140) – St. Leonhard (689) – Kuens/Kuenserhof(592) – Dorf Tirol/Seilbahn Hochmuth(690)

09:00 Moss/Platt – 09:30 Moos

09:30 Moos – 13:00 St. Leonhard

13:15 St. Leonhard – 13:45 Kuens

13:45 Kuens – 15:30 Dorf Tirol Seilbahn (2,7Km)

15:45 Haus Rosengarten

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E5 – Etappe 6

26.06.2019

Zwieselstein – Moos/Platt

Wetter: 28 Grad sonnig

19,6 Km, 1080 Hm hoch, 1520 Hm runter

Zwieselstein(1450) – Timmelsjoch Pass(2491) – Hochfürst(1773) – Gasthof Schönau(1720) – Moos(987) – Platt(1140)

09:00 Zwieselstein – 12:45 Timmelsjoch Pass

13:30 Timmelsjoch Pass – 15:30 Gasthof Hochfürst

17:00 Gasthof Hochfürst – 17:40 Gasthof Schönau

14:47 Gasthof Schönau – 18:20 Moos

18:30 Moos – 19:20 Moos/Platt

19:30 Gasthaus Platterwirt

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E5 – Etappe 5

25.06.2019

Mittelberg – Zwieselstein

Wetter: 35 Grad sonnig

23 Km, 1367 Hm hoch, 1587 Hm runter

Mittelberg(1734) – Materialseilbahn(1915) – Braunschweiger Hütte(2759) – Rettenbachjoch(2993) – Zwieselstein(1450)

07:40 Mittelberg – 08:30 Materialseilbahn

08:45 Materialseilbahn – 11:00 Braunschweiger Hütte

11:15 Braunschweiger Hütte – 12:15 Rettenbachjoch

13:15 Rettenbachjoch – 20:00 Zwieselstein

20:15 Haus Judith

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E5 – Etappe 4

24.06.2019

Zams – Mittelberg

Wetter: 34 Grad sonnig

12 Km, 419 Hm hoch, 1582 Hm runter

Zams(767) – Krahberg(2202) – Venet(2512) -Galfluh Alm(1961) – Wenns(982), Mittelberg(1734)

08:30 Zams Venetbahn Talstation – 08:45 Bergstation

09:00 Bergstation Venetbahn – 10:00 Venet

10:00 Venet Gipfelkreuz – 11:45 Galfluhalm

12:45 Galfluhalm – 15:30 Wenns

16:30 Wenns – Mittelberg

17:30 Gasthof Steinbock

Für die Gondel um 8:30 musste nur noch der Maulkorb drauf und los geht es (in Österreich ist in jederm öffentlichen Verkehrsmittel Maulkorbpflicht) Punkt 9:00 ging es dann von der Bergstation los zum Venet. Bei dieser angenehmen Gratwanderung waren die kleine Schneefelder schon sehr matschig, da es heute bis zu 34 Grad geben sollte.

Nach dem Venet sind wir in das Tal abgestiegen und kamen dabei um 11:45 an der Galfluhalm an. Dort gab es die besten Käsknödel in der Suppe mit einem herrlichen Blick auf eine Koppel mit Shetlandponys und Esel. Nach der genussvollen Pause ging´s weiter nach Wenns, kurz vor Wenns kamen wir an einem Verpflegungshäusle vorbei mit einer Kasse des Vertrauens. Total süß aufgemacht mit Brezeln,Radler, Obst und Schokoriegel. Um 15 Uhr ging es in Wenns erst mal in den Intersport, da ich neue Wanderstöcke benötigte für den Tag zur Braunschweiger Hütte. Nach einem kühlem Getränk und einem Eis an der Bushaltestelle PitztalerHof nahmen wir den 16 Uhr Bus nach Mittelberg. Um 17 Uhr kamen wir dann am Gasthof Steinbock an, es war das letzte Gasthaus vor der Braunschweiger Hütte, leider haben wir erst am selbigen Tag erfahren, dass wir mit Hund auch auf der Braunschweiger Hütte hätten schlafen dürfen. Nach der Stunde Bus fahren wären wir theoretisch fit genug für den Anstieg gewesen.

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E5 – Etappe 3

23.06.2019

Württemberger Haus – Zams

Wetter: 20 Grad bewölkt, mittags leicht bewölkt

11,7 Km, 42 Hm hoch, 1496 Hm runter

Bach(1070) Madau/Gasthof Hermine(1310)Württembergerhaus(2220m)

08:40 Württemberger Haus – 13:30 Zams

13:30 Pension Haueis


Nach einem typischen Hüttenfrühstück ging es um 8:40 Uhr weiter nach Zams. Der Tag bestand heute lediglich aus Abstieg, und war für uns als „Pausetag“ angesetzt.

Erfreulicherweise ist die Strecke des Abstieges ins Tal unerwartet angenehm. Bella hatte sich von den Strapazen des gestrigen Tages völlig erholt und war wieder Topfit. Um Ihre Ballen zu schonen gab es für sie heute leichte Schuhe an alle Viere.

Gegen 13:30 Uhr waren wir schon in der Pension Haueis angekommen. Die Mitarbeiterin vor Ort war ein wahrer Sonnenschein, der Check In ist eigentlich erst ab 15 Uhr, wir durften aber schon vorher ins Zimmer.

Das Zimmer war riesig. Wir mussten mit Hund auch eine größere Zimmerkategorie wählen, aber das hatten wir nicht erwatet.

Nach dem kleinen Hüttenzimmer im Württemberger Haus, hatten wir nun einen Wohnbereich mit Sofa, zwei Sesseln sowie einem großen Balkon. Am Nachmittag haben wir gleich unser Gondel-Ticket für den nächsten Tag gekauft.

Zum Abendessen hatten wir im zugehörigen Gasthaus Gemse die Halbpension gebucht . Das Essen (4 Gänge für 19€) ist wirklich absolut empfehlenswert! Regionale Produkte bei unheimlich guter, hochklassiger Küche. So gut haben wir auf der ganzen Tour nicht mehr gegessen.

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E5 – Etappe 2

23.06.2019

Bach – Württemberger Haus

Wetter: 18 Grad bewölkt, mittags Regen
16,5 km, 1717 Hm hoch, 592 Hm runter

Bach(1070) – Madau/Gasthof Hermine(1310) –  Leiterjöchel(2526) – Württemberger Haus(2220)

09:00 Bach – Madau/Gasthof Hermine

11:00 Madau/Gasthof Hermine – Leiterjöchel

18:30 Leiterjöchel – Württemberger Haus

20:15 Württemberger Haus

Da für heute Gewitter angesagt war haben wir nach dem Frühstück verschiedenen Optionen beim morgendlichen Gassi gehen mit Bella abgewägt.

Um uns 7km auf Asphalt zu ersparen haben wir beim Wandertaxi (Bach – Madau) angerufen, ob diese auch einen Hund befördern. Ja tun sie, aber sie fahren bald um 8:30 Uhr ab. Leider haben wir das nicht mehr erwischt und das nächste Mal würde es erst um 14.30 fahren. Dazwischen fährt das Wandertaxi als reguläres Taxi ab 60€/ Fahrt. Das Geld war uns die 2 Stunden Zeitersparnis nicht Wert.

Rucksäcke geschultert, Zimmer gezahlt und 7 km Richtung Madau/ Gasthaus Hermine gewandert.

In Madau (Telefon Gasthaus Hermine 1€/1 Min.) konnten wir uns dann entscheiden ob wir zum Württemberger Haus, über die Memminger Hütte nach Zams oder zur Ansbacher Hütte laufen. Die Ansbacher Hütte konnten wir telefonisch nicht erreichen. Glücklicherweise haben wir Hüttenwirten Mirijam vom Württemberger Haus erreicht. Wir haben ihr unsere Bedenken zum wandern zu Ihrer Hütte geschildert. Mirijam hat uns gleich beruhigt, alle Wege sind freigegeben und es wird außer vielleicht etwas regen kein Gewitter aufziehen. Mit diesen Informationen sind wir bester Dinge zum Württemberger Haus los.

Der Anstieg durch die Wälder bis zum ersten Schneefeld war sehr angenehm. Dann hat es zu Regnen begonnen. Durch den starken Regen haben wir die nächsten Markierungen vom Weg nicht mehr gesehen und sind in die falsche Richtung gelaufen. Nach einer Stunde Markierungen auf einem falschen Weg suchen, haben wir umgedreht. Endlich auf halber Stecke vom Rückweg hat es aufgehört zu regnen, und wir haben auch die nächste Markierung wieder gefunden.

Auf dem richten Weg ging es in Serpentinen immer weiter und schon bald kam die Sonne passend für eine erholsame Pause raus.

Von der Sonne gestärkt, und mit trockener Kleidung, ging es einen steilen Anstieg durch atemberaubende Kulissen und Schneefelder zum Leiterjöchel. Oben am Leiterjöchel haben wir noch eine Pause eingelegt.

Für dieses Jöchel haben wir extra ein 6 Meter Kletterseil und noch andere diverse Kelttergegenstände für den Hund dabei gehabt. Aber unsere Bella hat dass, so grandios alleine gemeistert, dass man sie nur ab und zu am Geschirr etwas nach oben schieben musste. Oben auf nach dem Leiterjöchel wurden wir mit einem atemberaubendem Ausblick belohnt, da die Regenwolken verzogen waren. Berge und Schneefelder soweit das Auge reicht.

Einen Weg konnten wir nicht erkennen, da die Markierungen alle unter dem Schnee bedeckt waren. Daher sind wir grob nach GPS durch das steil abfallende Schneefeld nach unten gerutscht, bis wir wieder Markierungen gefunden haben.

Um 20 Uhr sind wir endlich im Württemberger Haus angekommen. Dort wussten auch schon alle von “den zwei Mädels mit Hund”, da wir allen Wanderern die uns überholt hatten sagten, sie sollen bitte bescheid geben dass wir noch kommen.

Mirijam hat uns zum Glück das Zimmer freigehalten, da wir mit Hund nur in einem 2 – er Zimmer übernachten dürfen. Normalerweise muss man für diesen „Luxus“ bis spätestens 15 Uhr auf der Hütte sein.

Bella hat ihr Futter mit einer extra großen Portion Rinderfett bekommen, zum trinken war sie zu müde, und sie ging sofort in Ihren Schlafsack, wo sie in Rekordzeit in den Tiefschlaf verfallen ist. Der Tag war für sie sehr fordernd, physisch und psychisch.

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